Champions League: Stars viel zu spät im Stadion: Auch Herbert Grönemeyer Schuld am BVB-Chaos | Sport
Verkehrs-Chaos vor dem Champions-League-Kracher des BVB. Dortmund muss heute im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Atalanta Bergamo ran (Amazon Prime und hier im Live-Ticker bei BILD). Doch es geht mit 15 Minuten Verspätung los. Denn der ursprüngliche Anpfiff um 21 Uhr wird auf 21.15 Uhr verschoben.
Grund: Der BVB-Bus steht 45 Minuten vor dem ursprünglichen Anpfiff noch im Stau. Der Pott-Klub selbst verkündet um 20.30 Uhr die neue Anstoßzeit offiziell auf X.
Doch was steckt hinter dem BVB-Chaos? Fakt ist: Auch Herbert Grönemeyer (69) ist daran Schuld. Hintergrund: Seit 20 Uhr gibt der Star-Sänger im Rahmen seiner „Mittendrin akustisch“-Tour 2026 vor 15.000 Zuschauern in der benachbarten Westfalenhalle (rund 500 Meter entfernt vom Signal-Iduna-Park) ein Konzert. Die logische Folge: Mehr Stress und längere An- und Abreisezeiten für alle Beteiligten.
Veranstalter warnten schon im Vorfeld
Deshalb warnten die Veranstalter im Vorfeld bereits: „Die klare Botschaft der Westfalenhallen: „Bitte beachten Sie bei Ihrer Anreiseplanung, dass der BVB am Veranstaltungstag im benachbarten Fußball-Stadion ein Heimspiel austrägt. Das Spiel beginnt um 21.00 Uhr. Dementsprechend wird ein starker An- und Abreiseverkehr rund um die Westfalenhalle und den Signal Iduna Park erwartet. Wir empfehlen Ihnen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Zudem stehen Ihnen im Stadtgebiet zahlreiche Park- & Ride-Parkplätze zur Verfügung, an denen man das Auto abstellen und in die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen kann.“
Der Dortmunder Signal-Iduna-Park hat eine Kapazität von 81.365 Plätzen
BVB-Stars kamen erst um 20.23 Uhr am Stadion an
Trotz der Warnung sind auch die BVB-Stars viel zu spät im Stadion. Laut Prime-Moderator Jonas Friedrich (45) sind die Dortmunder erst um 20.23 Uhr angekommen. Normalerweise kommen die BVB-Stars rund eine Stunde vor Anpfiff am Stadion an. Um 20.30 Uhr betritt BVB-Keeper Gregor Kobel als erster Dortmunder den Rasen. Um 20.39 Uhr laufen dann auch die Feldspieler aufs Spielfeld.
Kurios: Dabei ist das Stadion nichtmal ausverkauft. In 3 Blöcken auf dem Oberrang der Nordtribüne sind noch Plätze frei. Eine Ausnahmesituation für die Dortmunder, die seit Jahren fast immer ein ausverkauftes Stadion vermelden können.
Ricken: Mannschaft hat 70 Minuten zum Stadion gebraucht
BVB-Boss Lars Ricken (49) bei Prime über das BVB-Chaos: „Ich war auch verwundert. Ich bin in die Kabine gekommen, war da aber alleine. Die Mannschaft war noch nicht da. Sie hat 1 Stunde und 10 Minuten hierher gebraucht. Dann noch das Grönemeyer-Konzert. In Dortmund ist es ja auch so, dass wenn ein paar Regentröpfe runterkommen, du das Gefühl hast, die Sinnflut hält Einzug in Dortmund. Und dann wird auch dementsprechend Auto gefahren.“
